#18 Nakonz will's wissen ... mit Britta Weschke
Shownotes
In der 18. Episode von „Nakonz wills wissen“ ist Britta Weschke zu Gast. Sie leitet das Historische Archiv des OSV und ist seit über zwölf Jahren im Personalrat aktiv. Im Podcast spricht sie mit André Nakonz darüber, warum sie sich so um unsere Auszubildenden gekümmert hat, wie das Archiv die Mitgliedssparkassen bei Jubiläen, Chroniken und der Aufarbeitung ihrer Geschichte unterstützt und welchen Stellenwert Vertrauen für ihre Arbeit im Personalrat hat. Außerdem erzählt Britta Weschke von ihrer Patchwork-Familie und dem Wohnen mit mehreren Generationen in Berlin-Mahlsdorf.
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André Nakonz: Mama würde ich nicht sagen, Kümmerer sehr gern, weil genau die Mama möchte ich ja nicht sein,
André Nakonz: sondern sie sollen ja was lernen und manchmal gehört auch Stränge dazu.
André Nakonz: Wir sind hier nicht die Gewerkschaft, wir machen keinen Arbeitskampf, sondern wir sitzen alle in einem Boot.
André Nakonz: Weil er hatte dann so einen Rüttler gebaut aus Walnussschalen und irgendwas.
André Nakonz: Und tatsächlich, die Patina ging ab und jetzt sind die Münzen wieder lesbar.
André Nakonz: Wir können sie wieder für die Vitrinen nehmen.
André Nakonz: Narkons will's wissen
Britta Weschke: Ja, liebe Kolleginnen und Kollegen, es ist wieder soweit.
Britta Weschke: Diesmal schon der 18. Podcast zu Narkons will's wissen.
Britta Weschke: Und heute mein Gast Britta Weschke.
Britta Weschke: Und ich habe mir mal aufgeschrieben, man kennt dich durch das historische Archiv.
Britta Weschke: Man kennt dich aus deiner Rolle im Personalrat.
Britta Weschke: Und jetzt habe ich es aber etwas anders mal dargestellt.
Britta Weschke: Ich hoffe, das ist für dich in Ordnung.
Britta Weschke: Du bist die Mama für die Auszubildenden, weil das ist auch eine Rolle, die über ganz, ganz viele Jahre mit deiner Person in Verbindung gebracht wird,
Britta Weschke: auch wenn die Ausbildungsleitung gewechselt hat.
Britta Weschke: Aber deswegen habe ich bewusst, ich hoffe, das ist auch in deinem Sinne, aber als Kümmerer auch für die Ausbildung mitverantwortlich.
André Nakonz: Ja, auch von mir erstmal ein Hallo an dich.
André Nakonz: Ich freue mich, dass ich auch mal die Gelegenheit habe, bei deinem Podcast teilzunehmen.
André Nakonz: Mama würde ich nicht sagen, Kümmerer sehr gern.
Britta Weschke: Gut.
André Nakonz: Weil genau die Mama möchte ich ja nicht sein, sondern sie sollen ja was lernen.
André Nakonz: Und manchmal gehört auch Strenge dazu.
André Nakonz: Aber auf jeden Fall gehört ganz viel Zugewandtheit dazu.
André Nakonz: Und wenn du das so meinst, dann immer sehr gern.
Britta Weschke: Das meine ich so.
André Nakonz: Ich glaube, sie haben sich alle sehr wohl gefühlt und wir haben ja auch gemerkt, dass wir einige Auszubildende übernommen haben und sie sich sehr, sehr wohl auch im USV fühlen.
André Nakonz: Und ich hoffe, wir konnten in der Ausbildung dazu etwas beitragen.
Britta Weschke: Meine Frau ist schon auch streng zu unserem Sohn, also im Sinne auch der Mama und so weiter.
Britta Weschke: Und das gehört auch als Kümmerer natürlich mit dazu.
Britta Weschke: Wie bist du?
André Nakonz: Ich glaube, meine Tochter würde das jetzt bestätigen, dass ich streng war.
André Nakonz: Aber zu der Generation, die wir jetzt großgezogen haben,
André Nakonz: und das ist ja ungefähr das Alter, was unsere Auszubildenden auch immer haben.
André Nakonz: Sie ist jetzt Ende 20.
André Nakonz: Ja, sind wir doch schon sehr moderat und human unterwegs.
André Nakonz: Also wenn ich an meine Eltern und meine Großeltern denke, es hat sich geändert.
André Nakonz: Wir müssen natürlich aufpassen, dass wir die Generation nicht zuverhätscheln, weil das Leben da draußen ist eben nicht so, wie wir sie gerne in Watte packen würden. Das ist eben ein bisschen anders.
Britta Weschke: Ansonsten private? Also wir haben jetzt schon verheiratet. Eine Tochter?
André Nakonz: Eine Tochter leiblich, ansonsten angeheiratet zwei. Wir sind eine Patchwork-Familie sozusagen.
André Nakonz: Haben auch zu Hause so ein Mehrgenerationen-Modell vor einigen Jahren angefangen mit den Großeltern.
André Nakonz: Das war ganz, ganz toll. Also es waren dann drei Generationen auf einem Hof.
André Nakonz: Wir haben viel von den Großeltern partizipieren dürfen.
André Nakonz: Sie haben viel auf das Kind aufgepasst. Sie haben ganz viel uns unterstützt, dass wir Freiheiten haben.
André Nakonz: Und jetzt ist es an uns, ihnen das auch zurückzugeben.
André Nakonz: Der Opa, der wird jetzt 90.
André Nakonz: Und jetzt die Hütze macht ihm so ein bisschen zu schaffen.
André Nakonz: Und was schön daran ist, weil wir ja drei Generationen auf dem Hof hatten,
André Nakonz: kümmern sich eben auch die Enkelkinder.
André Nakonz: Also das ist wirklich schön.
André Nakonz: Jetzt sind sie alt genug, sich zu interessieren, wie war denn euer Leben?
André Nakonz: Und die haben ja doch einiges durch.
André Nakonz: Die haben den Krieg noch miterlebt, auch wenn auch als Kind, aber miterlebt.
André Nakonz: Und haben viel zu erzählen.
André Nakonz: Und davon profitieren beide Generationen.
André Nakonz: Also die einen, die sich immer noch wohlfühlen im Kreis der Familie,
André Nakonz: obwohl sie ein bisschen gebrechlich sind.
André Nakonz: Und die anderen, die was erfahren können von früher.
André Nakonz: Das ist ja schon wieder fast mein Thema.
Britta Weschke: Ja, eigentlich ist das die perfekte Überleitung.
Britta Weschke: Historie sozusagen.
Britta Weschke: Aber wir geben unseren Zuhörern auch immer noch mal so kurz und knackig,
Britta Weschke: in wenigen Worten und Sätzen, was macht Britta Weschke sozusagen aus?
Britta Weschke: Und ich habe mir mal die Frage gestellt, da sind wir aber dann auch beim Archiv,
Britta Weschke: historischen Archiv, wenn du das vergleichst, historisches Archiv oder Homeoffice,
Britta Weschke: also das, wo man ja vielleicht ganz nah auch an Sachen dran ist und Homeoffice,
Britta Weschke: was steht wofür für dich?
André Nakonz: Es ist sowohl als auch das Archiv natürlich, weil wir alles, was historisch reinkommt,
André Nakonz: auch von unseren Mitgliedssparkassen
André Nakonz: haptisch da ist,
André Nakonz: auch schon sehr viel digitalisiert,
André Nakonz: womit wir ja auch arbeiten für unsere Sparkassen.
André Nakonz: Aber im Homeoffice kann ich halt ruhig arbeiten.
André Nakonz: Also es musste jetzt ein Beitrag gemacht werden
André Nakonz: für den Tagungsband in Leipzig.
André Nakonz: Die feiern ja gerade 200.
André Nakonz: Das kann ich nicht woanders machen.
André Nakonz: Weil wenn ich hier bin,
André Nakonz: das ist jetzt auch schön, muss ich sagen,
André Nakonz: wenn ich mal hier bin,
André Nakonz: ich bin auch gerne hier,
André Nakonz: dann kommen die Kollegen natürlich auch.
André Nakonz: Dann kommt man auch ins Gespräch
André Nakonz: und so soll das ja auch sein.
André Nakonz: Wenn ich dann mal meine Ruhe brauche, dann ist das Homeoffice eigentlich ideal.
André Nakonz: Ich bin jetzt auch sehr, sehr gut eingerichtet mit Höhenverstellbar,
André Nakonz: Schreibtisch und Bücherregal und alles, was man so braucht.
André Nakonz: Zwei Monitore, also das läuft dort auch.
André Nakonz: Ja, und ansonsten ist bei mir wirklich der Dreiklang.
André Nakonz: Homeoffice, Berlin, Potsdam.
André Nakonz: Ich versuche auch wirklich überall mal zu sein,
André Nakonz: auch um den Kontakt eben nicht zu verlieren.
Britta Weschke: Ich glaube, das ist ein sehr, sehr wichtiges Stichwort Kontakt.
Britta Weschke: Wir erleben das ja. Heute ist ein Freitag, da sind die Flure etwas weniger voll.
Britta Weschke: Ich denke halt wirklich, diese Verbindung, also vor Corona, fünf Tage die Woche alle hier,
Britta Weschke: das hat eine ganz andere Verbindung zwischen den Kollegen als danach.
Britta Weschke: Und ich gucke immer auch auf junge Neueinsteiger, die ja, sage ich mal,
Britta Weschke: da sind wir beim Ausbildungsthema, natürlich auch angeleitet werden müssen, mitgenommen und so weiter.
Britta Weschke: Das sehe ich immer aus der Ferne noch ein bisschen anders, als wenn man Tatsache vor Ort ist.
Britta Weschke: Weiter in kurz und knackig.
Britta Weschke: Wenn ich das so raushöre, Stadt oder Land, aber du sagst dann drei Generationen, das wird ja eher mehr Land sein, oder?
André Nakonz: Richtig. Wir sind vor vielen, vielen Jahren rausgezogen an den östlichen Stadtrand.
André Nakonz: Wir leben in Mahlsdorf. Wir haben da ein schönes altes Haus gefunden.
André Nakonz: Ist so alt wie mein Mann. Finde ich immer sehr schön.
André Nakonz: War eine Baustelle sozusagen und die Großeltern haben danach dort gebaut.
André Nakonz: Und dann ist es mehr ländlich.
André Nakonz: Aber wir schätzen natürlich auch die Vorteile der Stadt.
André Nakonz: Das ist ja ganz klar.
André Nakonz: Du kannst alles in Berlin machen und das nutzen wir.
André Nakonz: Wir versuchen es zu nutzen.
André Nakonz: Vielleicht jetzt nicht ganz so viel, wie man es möchte,
André Nakonz: aber es ist schon schön.
André Nakonz: Und ansonsten sind wir beide aus dem Norden.
André Nakonz: Ich aus Mecklenburg, er aus Vorpommern.
André Nakonz: Ich war ja gerade in Vorpommern.
André Nakonz: Da legt man sehr viel Wert darauf, dass das Vorpommern ist
André Nakonz: und möglichst nicht Mecklenburg, obwohl es ja ein Bundesland ist.
André Nakonz: Ja, und das zieht uns natürlich auch immer wieder ans Meer.
Britta Weschke: Ja, und ich weiß ja, das ist gerade auch angesprochen,
Britta Weschke: und das geht ja einher dann mit dem Beratungshaus, mit der Beratung.
Britta Weschke: Ihr wart jetzt gerade in Greifswald, weil da demnächst auch was ansteht.
Britta Weschke: Genau.
Britta Weschke: Darfst du da schon mehr dazu sagen?
Britta Weschke: Oder vielleicht für unsere Zuhörer, wie erfolgt auch so ein Prozess?
Britta Weschke: Weil aktuell jetzt an diesem Wochenende, weiß ich,
Britta Weschke: sind die Kollegen aus Muldental in Potsdam.
Britta Weschke: Und die hatten ja auch ein schönes Event gehabt, auch zu deren Jubiläum.
Britta Weschke: Da habt ihr ganz, ganz viel mit unterstützt.
Britta Weschke: Da habe ich mich mit dem Vorstand auch dazu ausgetauscht.
Britta Weschke: Aber wie läuft das in der Regel typischerweise ab?
Britta Weschke: Das braucht ja schon eine gewisse Vorlaufzeit.
Britta Weschke: Das ist ja nicht, wo man sagt, und morgen geht so ein Event los.
André Nakonz: Also wir haben immer auf dem Schirm, wer so in den nächsten zwei, drei Jahren Jubiläum hat,
André Nakonz: zu den meisten Sparkassen, ich habe das dir auch mal mitgebracht,
André Nakonz: ich glaube, man sieht das ganz gut, haben wir einen sehr schönen Kontakt.
Britta Weschke: Richtig schöne Landkarte.
André Nakonz: Das ist fast das ganze Verwandtsgebiet, wo wir inzwischen tätig waren, in unterschiedlicher Tiefe.
André Nakonz: Also von Archivübernahmen bis hin zu den Kooperationsverträgen, über Chronikerstellung, Ausstellung machen, Material liefern für irgendwelche Events.
André Nakonz: Zum Beispiel, wenn Stadtfeste sind, da werden Wagen immer wieder geschmückt.
André Nakonz: Das ist auch eine ganz, ganz lange Tradition.
André Nakonz: Das gab es auch schon früher, wenn Stadtfeste waren und Wagen durchgezogen sind,
André Nakonz: hat die Sparkasse, da gibt es historische Aufnahmen, auch oft einen Wagen geschmückt mit der aktuellen Werbung drauf.
André Nakonz: Und wir liefern dann eben die historischen Motive.
André Nakonz: Es gibt jetzt aber ganz viele Kassen, die wollen eben diese Verbindung zur Zukunft haben.
André Nakonz: Und so war es jetzt in Greifswald auch.
André Nakonz: Da hatten wir Kontakt auch wieder über die Unternehmenskommunikation,
André Nakonz: manchmal eben aber auch diesmal zur Unternehmenskultur mit dem Herrn Abs.
André Nakonz: Dann haben wir gesagt, lasst uns doch mal sprechen vor Ort.
André Nakonz: Wir haben jetzt eine große Präsentation, auch mit Inspiration.
André Nakonz: Also wir haben einmal unsere Leistungen in eine Präsentation gepackt,
André Nakonz: die alle einmal haben können, wo wir sind, damit man sieht,
André Nakonz: ah, das können wir von euch haben.
André Nakonz: Und wir haben jetzt auch Kontakte zum zentralen Veranstaltungsmanagement geknüpft,
André Nakonz: weil immer wieder auch Fragen zum Thema Veranstaltungen zum Jubiläum kommen.
André Nakonz: Und gleichzeitig sammeln wir natürlich von allen Häusern,
André Nakonz: damit man das Rad nicht nochmal erfinden muss,
André Nakonz: gute Beispiele.
André Nakonz: Und diese Best-ofs, die haben wir zusammengepackt.
André Nakonz: Und der Greisweiler-Vorstand,
André Nakonz: also der hat sich jetzt auch total bedankt,
André Nakonz: der Herr Wolf,
André Nakonz: wie viel da jetzt zusammengetragen worden ist.
André Nakonz: Und das ist jetzt erstmal dort.
André Nakonz: Sie müssen sich nochmal finden,
André Nakonz: was wollen wir jetzt genau machen.
André Nakonz: Weil die Herausforderungen,
André Nakonz: und das haben fast jetzt alle unsere Mitgliedssparkassen,
André Nakonz: wenn man sich überlegt,
André Nakonz: es waren früher alles einzelne Häuser,
André Nakonz: 196, 1990, jetzt noch 43.
André Nakonz: Es sind alles Flächensparkassen und es wird dann immer ein ganz bestimmter Standort 200 als Beispiel.
André Nakonz: Aber man möchte trotzdem im Geschäftsgebiet feiern.
André Nakonz: Und wie man das hinkriegt, wie das jetzt andere Häuser gemacht haben.
André Nakonz: Diese Beispiele haben wir auch zusammengetragen, haben das jetzt einmal mitgenommen nach Kreiswald.
André Nakonz: Und dann ist natürlich immer die Anforderung an uns ganz unterschiedlich.
André Nakonz: Manche wollen alleine etwas auf die Beine stellen, aber dann sollen wir vielleicht Korrektur lesen.
André Nakonz: Manch einer möchte dann doch eine ganze Chronik.
André Nakonz: dann brauchen wir mehr Vorlaufzeit, deswegen melden wir uns auch rechtzeitig.
André Nakonz: Und diesmal hatte Herr Dr. Forchel mal den Kontakt hergestellt zum Vorstand direkt,
André Nakonz: damit eben auch viele an einem Tisch sitzen.
André Nakonz: Wir saßen wirklich mit Vorstand, Unternehmenskultur und Unternehmenskommunikation an einem Tisch
André Nakonz: und das war gut, weil die Entscheidung trifft der Vorstand,
André Nakonz: die Projektgruppe sitzt aber woanders, die Arbeit wird woanders getan
André Nakonz: und es kommt dann eben auch oft zu Tage, was noch vor Ort ist an Altmaterial.
André Nakonz: Und da brauchen die auch wiederum Unterstützung.
André Nakonz: Und deswegen ist unser Team auch perfekt aufgestellt.
André Nakonz: Vom Historiker über die Archivaren bis hin zu mir.
André Nakonz: Ich habe Informationswissenschaft und Germanistik studiert an der Humboldt-Universität.
André Nakonz: Das ist schon lange her, 1990.
André Nakonz: Und ich komme eben auch aus dem Bereich, wo man alles miteinander verzahnen kann.
André Nakonz: Ich habe lange im Museum gearbeitet, bin dann ja zum OSV gekommen.
André Nakonz: Bin ja schon seit über 25 Jahren hier.
André Nakonz: Und das versuchen wir den Sparkassen immer wieder zu vermitteln.
André Nakonz: Man kann Sparkassengeschichte nicht studieren.
André Nakonz: Es gibt keinen Lehrstuhl mehr dafür.
André Nakonz: Es gab mal einen, sondern es ist immer ein Konglomerat aus Wirtschaftsgeschichte,
André Nakonz: Sozial-, Gesellschafts- und am Ende Sparkassengeschichte.
André Nakonz: Und auch Verwaltungsgeschichte.
André Nakonz: Wir müssen ja viel in die Verwaltungsarchive rein.
André Nakonz: Und es ist dann immer gut, dass man Erfahrungen sammelt.
André Nakonz: Also wir machen sehr viel Quellenstudium in den externen Archiven.
André Nakonz: Und davon profitieren die Häuser.
André Nakonz: Und das hat man uns in Greifswald auch gespiegelt.
André Nakonz: Man hat gesagt, Mensch, Frau Weschke, super.
André Nakonz: Die Sekundärliteratur können wir ja auch sehen, was da ist.
André Nakonz: Es ist in letzter Zeit aber nicht so wahnsinnig viel Neues dazugekommen.
André Nakonz: Aber niemand von uns hat jetzt die Zeit, die Stadtarchive, die Landesarchive und so weiter zu durchforsten.
André Nakonz: Und das ist eine große Herausforderung, weil Sparkassengeschichte zu untersuchen bedeutet,
André Nakonz: ich kann leider nicht einfach nur so in die Sparkasse gehen,
André Nakonz: sondern ich muss in ganz viele externe Archive gehen.
André Nakonz: Und wir haben natürlich auch einen schönen Stamm an Unterlagen.
André Nakonz: Ja, und man muss eben sehr, sehr viel recherchieren, herumfahren, viele Unterlagen sichten.
André Nakonz: Und das ist eine Zeit, die können wir den Sparkassen abnehmen.
André Nakonz: Weil wir wissen genau, was wir suchen.
André Nakonz: Wir wissen, wo was liegt.
André Nakonz: Wir wissen auch, wie weit die Digitalisierung vorangeschritten ist.
André Nakonz: Wir haben viele Kontakte zu Archiven.
André Nakonz: Und ich glaube, für alle, wo wir jetzt gearbeitet haben, war es zufriedenstellend, würde ich denken.
Britta Weschke: Mehr als zufriedenstellend.
Britta Weschke: Also ich kann das bestätigen.
Britta Weschke: Gibt es, weil ich kenne es aus anderen Regionen, gar nicht so.
Britta Weschke: Gibt es eine Verknüpfung?
Britta Weschke: Macht ihr auch was für andere?
Britta Weschke: Gibt es in anderen Regionen so etwas?
Britta Weschke: Arbeiten wir da auch zu oder wofür?
Britta Weschke: Das ist schon was Spezielles, was wir machen.
André Nakonz: Ja, das ist es.
André Nakonz: Und vor Jahren wurde ich mal gefragt auf einer Tagung beim Bonner Akademischen Sommer.
André Nakonz: Frau Weske, wie ist es?
André Nakonz: Sollen die anderen Verbände das jetzt auch aufbauen?
André Nakonz: weil sie bieten das nicht an.
André Nakonz: Wir bekommen viele Anfragen von westdeutschen Sparkassen,
André Nakonz: die nicht Verwandtsgebiet sind.
André Nakonz: Und ich verweise sie sehr, sehr oft auf Thorsten Weber.
André Nakonz: Der ist aber alleine.
André Nakonz: Unser Sparringpartner ist ja im DSGV, Herr Dr. Weber.
André Nakonz: Der kümmert sich darum, aber verweist sehr oft auf die Geschichtsagenturen.
André Nakonz: Wir hatten eine sehr, sehr gute hier im Verwandtsgebiet.
André Nakonz: Die hat sich aufgelöst aus Rentengründen.
André Nakonz: Die waren sehr tief drin in der ostdeutschen Sparkassengeschichte.
André Nakonz: Wir sind ja doch besonders durch die deutsche Teilung.
André Nakonz: Und wir haben auch den Aktenstamm dazu.
André Nakonz: Das wurde damals alles 1990 gerettet von Herrn Günther, dem ehemaligen Vizepräsidenten.
André Nakonz: Und dieser Grundstock des Sächsischen Sparkassenverbandes und der Abteilung der Sparkassen der DDR bei der Staatsbank,
André Nakonz: der lagert bei uns und inzwischen eben auch sehr, sehr viel Sparkassenmaterial.
André Nakonz: Also wir haben ja zum Beispiel das komplette Archiv von Dresden übernommen, Oberlautsen, Schlesien, Meißen.
André Nakonz: Jetzt steht Neustrelitz vor der Tür, will uns den historischen Bestand geben.
André Nakonz: Vorpommern denkt jetzt auch darüber nach, da sichten wir jetzt die Altakten.
André Nakonz: Das ist auch gut so, weil ich immer sage, eins für alle.
André Nakonz: Wir digitalisieren für euch, wir sichten für euch, wir müssen es nicht alles.
André Nakonz: 40 Mal aufheben, wir gucken auch, was kommt neu dazu.
André Nakonz: Sagen wir mal, bei den Maschinen, nicht jede Sparkasse braucht einen historischen Maschinenpark.
André Nakonz: Wir haben einen und die sind auch funktionsfähig zum Teil.
André Nakonz: Und Maschinen werden sich sehr, sehr gerne angeguckt.
André Nakonz: Also ich hatte auch was mitgebracht heute.
André Nakonz: Das ist zum Beispiel dieser Sparautomat, der ist funktionstüchtig gemacht worden.
André Nakonz: Da habe ich so einen tollen Mann da zu Hause.
André Nakonz: Der nimmt sich auch oft die alten Buchungsautomaten mit und macht die wieder flott.
André Nakonz: Letztens hat er mir alte Münzen gereinigt aus dem 19. Jahrhundert.
André Nakonz: Die waren schon schwarz, die waren angelaufen.
André Nakonz: Wir konnten die nicht mehr in die Vitrinen legen.
André Nakonz: Hat er gesagt, bring mit, mache ich dir fertig.
André Nakonz: Weil er hatte dann so einen Rüttler gebaut aus Walnussschalen und irgendwas, war so ganz vorsichtig und tatsächlich die Patina ging ab und jetzt sind die Münzen wieder lesbar, wir können sie wieder für die Vitrinen nehmen.
Britta Weschke: Ohne Kratzer sozusagen, weil Wahnsinn.
Britta Weschke: Ja.
Britta Weschke: Okay, schön.
André Nakonz: Also wenn wir sie dann nicht mehr so gereinigt bekommen mit dem Material, was man ja so hat archivarisch, dann komme ich immer zu Hause an und sage, du, wir haben da wieder so ein Problem.
André Nakonz: Er hat auch schon mal Sockel für eine Ausstellung bemalt, wo ich gesagt habe, ich brauche noch in diesem grau-beige Ton einen Sockel zusätzlich für ein Kunstwerk.
André Nakonz: Und hat gesagt, bring mit, ich male das schnell fertig.
André Nakonz: Und dann bringe ich es dir auch noch nach Potsdam, wenn du willst.
André Nakonz: Cool.
André Nakonz: Das hilft natürlich immer sehr, wenn man nochmal jemanden hat, der da handwerklich so super begabt ist.
André Nakonz: Aber auch unser Historiker, der baut dann Regale zusammen und irgendwas.
André Nakonz: Also auch Thomas kommt dann ab und zu mit Arbeitsmontur und Schraubenzieher und fängt dann an, dann zu montieren.
André Nakonz: Also auch das ist super.
André Nakonz: Und da muss ich sagen, wir sind ein sehr eingespieltes Team.
André Nakonz: Also niemand hebt bei uns die Nase und sagt, ich bin jetzt Referent und das ist mir eine zu niedrige Arbeit.
André Nakonz: Nein, wir sind ein Team und das wird zusammen entschieden und gemacht und die Arbeit wird aufgeteilt.
André Nakonz: Und ich glaube, das ist auch ganz gut so.
Britta Weschke: Die Ergebnisse sprechen für sich.
Britta Weschke: Also wie gesagt, das, was mir die Sparkassen spiegeln, das ist durch positiv.
Britta Weschke: Gibt es eine Zeit, wo man sagt, und jetzt nicht mehr?
Britta Weschke: Also 200 Jahre und danach sagt man, ja, wir wollen ja die nächsten 200 Jahre,
Britta Weschke: aber dann sind sozusagen die 210, 220, 30 vielleicht weniger relevant.
Britta Weschke: Aber ihr seid eigentlich ausgebucht, oder?
André Nakonz: Wir sind relativ ausgebucht.
André Nakonz: Jetzt arbeiten wir gerade wieder für drei parallel.
André Nakonz: Ich muss auch sagen, ich war immer froh, dass nicht alle 43 gleichzeitig Jubiläum haben,
André Nakonz: weil sie feiern, so wie du es gerade gesagt hast, nicht nur die 200.
André Nakonz: sie feiern, wo sie denken,
André Nakonz: jetzt muss ich feiern. 190, 175,
André Nakonz: 180, je nachdem.
André Nakonz: Es geht danach tatsächlich weiter.
André Nakonz: In Berlin sind wir unterwegs,
André Nakonz: die hatten ja 2018 ihr
André Nakonz: Jubiläum, wo wir ja auch geholfen haben beim
André Nakonz: DHM und so weiter. Du hast es ja gesagt.
André Nakonz: Wir haben das komplette Archiv übernommen für die
André Nakonz: Beantworten, auch die historischen
André Nakonz: Fragen, die kommen. Es kommen auch immer noch welche rein.
André Nakonz: Es geht dann oft um
André Nakonz: Altschulden, Altlasten. Es geht auch
André Nakonz: um alte Sparbücher, ob man die
André Nakonz: noch irgendwo einreichen kann. Und das
André Nakonz: dann oft daran, dass
André Nakonz: wenn so ein Generationswechsel ist,
André Nakonz: Menschen sind verstorben, der Nachlass
André Nakonz: ist da und plötzlich werden so Dinge gefunden.
André Nakonz: Und es geht auch oft um
André Nakonz: Grundstücke, die vielleicht verkauft werden sollen,
André Nakonz: aber da sind auch Altlasten eingetragen
André Nakonz: im Grundbuch. Und solche Fragen
André Nakonz: erreichen uns auch. Wer stellt uns denn dann
André Nakonz: die Löschbewilligung? Wie ist denn
André Nakonz: die Rechtsnachfolge? Da kriegen wir
André Nakonz: sehr, sehr viel rein. Ja, und ansonsten
André Nakonz: auch Dresden macht weiter. Die hatten ja
André Nakonz: zweimal gefeiert, einmal 2019
André Nakonz: Königsbrück. Das
André Nakonz: Die sind die sich nicht nehmen, weil es eine der ältesten Sparkassen war, also eine der ersten Gründungen sozusagen im Verbandsgebiet neben Halle 2019 und neben Waldenburg.
André Nakonz: Und gleichzeitig haben sie, und das war herausfordernd in Corona-Zeiten, dann 2021 ihr eigenes Jubiläum gefeiert, weil es die älteste sächsische, heute noch bestehende Sparkasse ist.
André Nakonz: Auch das sagen wir immer den Sparkassen, wenn es etwas Besonderes vor Ort gibt.
André Nakonz: Ja klar.
André Nakonz: Sind geschlossen worden, nochmal zwischendurch oder nicht, oder ihr habt durchgängig bestanden.
André Nakonz: Nee, es geht immer weiter und zum Beispiel ist so ein Beispiel auch Elbe-Elster.
André Nakonz: Die hatten gar kein Jubiläum, sondern die wollten einfach mal, dass wir ihren Bestand sichten und eine Chronik für sie erstellen, weil es ist auch die erste.
André Nakonz: Einige Sparkassen haben tatsächlich noch keine Chronik und da können wir eben auch unterstützen.
André Nakonz: Und es geht jetzt viel in diesen Online-Bereich.
André Nakonz: Da haben wir uns, glaube ich, ganz gut aufgestellt, dass wir jetzt nicht nur Bücher machen, ich habe zwar heute dir welche mitgebracht,
André Nakonz: Wir können auch online Zeitstrahlen inzwischen. Wir haben den Layouter dafür, wir haben Programmierer dafür. Es ist alles erschwinglich. Also in Vorpommern hat man zu uns gesagt, also dreht jetzt nicht noch eine Ehrenrunde wegen der Kosten. Ist alles klar. Wir wissen, dass das was kostet und das soll auch so sein. Wir bezahlen das. Hauptsache wir haben es dann.
André Nakonz: Greifswald ist eine ähnliche Situation.
André Nakonz: Es gibt noch keine große Chronik.
André Nakonz: Wir gucken mal.
André Nakonz: Die können sich, glaube ich, online vorstellen.
André Nakonz: Da ist jetzt die Herausforderung,
André Nakonz: wir haben jetzt noch so ein knappes Jahr.
André Nakonz: Die wollen schon nächstes Jahr mit so einem kleinen Countdown anfangen.
André Nakonz: Mal gucken, wie es sich gestaltet.
André Nakonz: Also es wird spannend.
André Nakonz: Es wird spannend.
André Nakonz: Ja, also man muss auch wirklich sagen,
André Nakonz: wenn Thomas dann rumfährt und alles zusammenträgt
André Nakonz: oder dann kommt noch eine Sparkasse parallel rein,
André Nakonz: so wie Neustrilles letztes Jahr kam sehr, sehr spät,
André Nakonz: habe ich das dann schnell übernommen.
André Nakonz: auch neben Leipzig.
André Nakonz: War jetzt ein bisschen herausfordernd.
André Nakonz: Irgendwann sind ja auch unsere Stunden weg.
André Nakonz: Also wir sind auch so ein Bereich,
André Nakonz: der ein paar Überstunden aufbaut.
André Nakonz: Aber ich gucke dann immer,
André Nakonz: dass wir die auch alle wieder schön abbauen.
André Nakonz: Ganz ordentlich.
André Nakonz: Auch in meiner anderen Rolle.
Britta Weschke: Ich wollte gerade sagen,
Britta Weschke: jetzt wischen wir jetzt schon fast auf den Personalrat.
Britta Weschke: So ganz, ganz, ganz, ganz kurz.
Britta Weschke: Also zusammenfassen.
Britta Weschke: Gut zu tun.
Britta Weschke: Viele Nachfragen.
Britta Weschke: Es macht Spaß.
Britta Weschke: Also du strahlst das ja auch aus.
Britta Weschke: Also Chapeau und ganz, ganz herzlichen Dank dafür. Das ist ja Beratungshaus. Also danke.
Britta Weschke: Dann gehen wir jetzt auf die zweite Ebene, Personalrat. Was ist dir wichtig?
André Nakonz: Also vielleicht erstmal die Motivation, warum macht man sowas?
André Nakonz: Also was das Wichtigste ist für ein Unternehmen und das gilt natürlich auch für uns als OSV, sind die Mitarbeiter.
André Nakonz: Und wenn die Beschäftigten zufrieden sind, kommt daraus automatisch eine hohe Motivation.
André Nakonz: und wir wollen natürlich alle dazu beitragen,
André Nakonz: dass es auch eine gute Bindung zu uns gibt,
André Nakonz: also dass sich alle wohlfühlen.
André Nakonz: Und in der Zeit, als ich angefangen habe,
André Nakonz: in meiner ersten Wahlperiode,
André Nakonz: ich bin ja nun schon jetzt in der vierten,
André Nakonz: das heißt also seit über zwölf Jahren im Personalrat,
André Nakonz: gab es Situationen, wo ich dachte, man müsste was tun.
André Nakonz: Also da gab es so ein paar Knackpunkte,
André Nakonz: wo man dachte, es könnte auch besser laufen
André Nakonz: zwischen Leitung und Mitarbeitern und auch untereinander.
André Nakonz: Und das war so ein bisschen die Motivation, man kann sich engagieren.
André Nakonz: Was ganz wichtig ist und was, glaube ich, auch jeder Mitarbeiter verstehen sollte,
André Nakonz: wir sitzen alle in einem Boot.
André Nakonz: Ich fand immer dieses Bild von Viktor Baryshev,
André Nakonz: unter ihm habe ich damals angefangen als Personala,
André Nakonz: von dem habe ich auch so ein paar Grundlagen sozusagen gelernt.
André Nakonz: Wir sind hier nicht die Gewerkschaft, wir machen keinen Arbeitskampf,
André Nakonz: sondern wir sitzen alle in einem Boot.
André Nakonz: Und es ist ganz blöde, wenn die Verbandsleitung nach rechts fährt und die Mitarbeiter wollen nach links.
André Nakonz: Sondern wir wollen ja immer im Kompromiss und in Einigung etwas erzielen, was für alle gut ist.
André Nakonz: Und da bin ich dann wieder so bei dem, was man auch sagt, bei diesem Kaufmännischen, was gut ist.
André Nakonz: Ich mache mit dir einen Vertrag und wir können uns danach aber noch beide in die Augen gucken,
André Nakonz: weil es ist ein guter Vertrag für beide Seiten.
André Nakonz: Und das ist das, was wir auch dieses Ausgleichende und manchmal auch diese Mediation,
André Nakonz: die wir dann doch auch machen.
André Nakonz: So der dritte Partner zu sein,
André Nakonz: wenn es knirscht zwischen zwei Seiten.
André Nakonz: Wir bemühen uns da.
André Nakonz: Wir haben aber auch natürlich die Möglichkeit,
André Nakonz: einen externen Mediator, das weißt du ja auch,
André Nakonz: einzuschalten.
André Nakonz: Aber natürlich bemüht sich auch der Personallrat,
André Nakonz: wieder Frieden überall reinzukriegen.
André Nakonz: Und das Schlechteste ist immer,
André Nakonz: wenn die Mitarbeiter eben sagen,
André Nakonz: oder ein Mitarbeiter, das sind ja nicht die,
André Nakonz: aber ein Mitarbeiter dann sagt,
André Nakonz: ja tut mir leid, ich gehe doch.
André Nakonz: Manchmal muss man sich trennen,
André Nakonz: manchmal passt es nicht.
André Nakonz: Aber es gibt Situationen,
André Nakonz: wo ich dann denke, das ist jetzt schade, das hätte nicht so weit kommen müssen, weißt du?
André Nakonz: Und dann brauchen wir euch natürlich immer als Partner.
André Nakonz: Da bin ich dann immer dankbar, wenn, bisher war das immer so,
André Nakonz: alle Verbandsleitungsmitglieder haben immer gesagt, unsere Tür steht offen für jeden Mitarbeiter.
André Nakonz: Ohne Hierarchie ansehen, ohne alles, wenn Sorgen sind, kommt, kommt.
André Nakonz: Und es wurde immer sehr gut genutzt, bei Herrn Armach weiß ich es, bei Herrn Zender weiß ich es,
André Nakonz: jetzt müssen wir mal gucken, wir sind ja jetzt in einer neuen Zusammensetzung,
André Nakonz: aber ich kann mir vorstellen, dass das so bleibt.
André Nakonz: Und das finde ich sehr wichtig, dass man als Mitarbeiter, wenn es knirscht, einen anderen Ansprechpartner, neutralen Dritten hat.
André Nakonz: Und dass die Verwandtsleitung sich dem zuwendet.
André Nakonz: Ich finde, es ist besser geworden. Das möchte ich jetzt auch mal sagen.
André Nakonz: Es gab schon andere Situationen und das liegt immer an den handelnden Personen.
André Nakonz: Also Herr Zender hat mal einen schönen Satz gesagt.
André Nakonz: Wir sind so wenig. Wieso können wir uns nicht alle vernünftig behandeln?
André Nakonz: Also so wie ich dich behandle, so möchtest du ja auch behandelt werden.
André Nakonz: Also und wenn man mit dem Credo rangeht, wir sind sehr, sehr wenig, wir sind kein großer Konzern.
André Nakonz: 300 Leute, die wir dann haben, das sollte doch möglich sein, dass man sich versteht
André Nakonz: und dass man eben genau dann auch eine gute Basis der Zusammenarbeit findet.
André Nakonz: Das ist wichtig. Und was auch wichtig ist, dass nichts ins Persönliche geht.
André Nakonz: Das gab es manchmal auch.
André Nakonz: Und ich schätze das sehr, wenn das immer so auf der fachlichen, professionellen Ebene bleibt.
Britta Weschke: Ich glaube, so sind wir auch. Wir sind ja monatlich im Austausch.
Britta Weschke: Kommt zu euch und da läuft das genauso ab.
Britta Weschke: Wir haben die Themen, die werden sachlich besprochen.
Britta Weschke: Und natürlich gibt es immer die Seite, die den Mitarbeiterblick hat
Britta Weschke: und die andere Seite, die sozusagen den Unternehmensblick hat.
Britta Weschke: Man findet sich.
Britta Weschke: Man muss sich finden.
Britta Weschke: Genau. Und das klappt aber.
André Nakonz: Das ist so der Antritt, den ich habe.
André Nakonz: Menschen sind das Wichtigste. Sie stehen im Mittelpunkt.
André Nakonz: Wenn es da klappt, klappt auch alles andere.
André Nakonz: Ich glaube, dann stemmen wir auch all die Aufgaben, wenn es mal stressig wird,
André Nakonz: wenn mal Überstunden anfallen müssen.
André Nakonz: Wir haben ja jetzt zwei Großprojekte im Verband gehabt.
André Nakonz: Ich glaube, die waren herausfordernd.
André Nakonz: Bis zum gewissen Punkt machen es die Mitarbeiter auch total gern.
André Nakonz: Und das machen Mitarbeiter immer dann gern, wenn die sich mit dem Unternehmen...
Britta Weschke: Wenn der Rest stimmt.
André Nakonz: Ja, wenn der Rest stimmt, wenn die sich identifizieren mit uns als Unternehmen.
Britta Weschke: Mit Blick auf die Uhr, auf die Zeit, wir haben noch eine große Herausforderung,
Britta Weschke: nämlich du bist die Glücksfee für die nächsten Kandidaten.
Britta Weschke: Also da müssen wir gleich das virtuelle Rat anwerfen.
Britta Weschke: Du musst nochmal ziehen.
Britta Weschke: Drück mal hier auf den Knopf und jetzt...
André Nakonz: Haben wir einmal Janine Maschewski als nächsten Gast.
Britta Weschke: Und?
André Nakonz: Und Marie Elisabeth Kaiser.
Britta Weschke: Ja, das freut mich.
Britta Weschke: Das heißt, wir werden beim nächsten Mal tatsächlich um das Thema IT-Strategie und KI-Strategie sprechen.
Britta Weschke: Hast du noch etwas?
André Nakonz: Ich habe noch was.
André Nakonz: Ich habe keine Frage mitgebracht,
André Nakonz: aber so zum Schluss möchte ich es nicht versäumen,
André Nakonz: als Teamleiter auch mal Danke zu sagen an mein Team.
André Nakonz: Schön.
André Nakonz: Weil ehrlicherweise die Leiter,
André Nakonz: und jetzt gehören wir ja ein Stück weit als Teamleiter mit dazu,
André Nakonz: sind ja ohne die Mitarbeiter, ohne die Beschäftigten nichts.
André Nakonz: Und deswegen vielen, vielen Dank an Claudia, Thomas,
André Nakonz: aber auch an unsere Studenten,
André Nakonz: die die historischen Bestände und unsere Sparkassen aufarbeiten.
André Nakonz: Und natürlich auch an meine Auszubildenden, da hast du wieder recht.
André Nakonz: Ich identifiziere mich ja immer noch so ein bisschen mit ihnen und unsere Dualstudenten.
André Nakonz: Es ist toll, mit ihnen zusammenzuarbeiten.
André Nakonz: Wir haben jetzt die Elena zwei Jahre bei uns im Team gehabt.
André Nakonz: Sie wechselt jetzt zum 1.7.
André Nakonz: Es war eine schöne Zusammenarbeit.
André Nakonz: Ich mache das total gerne.
André Nakonz: Wissensvermittlung an die Jugend, an die neue Generation.
André Nakonz: Ich hoffe, sie konnte was bei uns lernen.
Britta Weschke: Davon gehe ich aus.
André Nakonz: Davon gehst du aus.
André Nakonz: Ja, dann sage ich zu meinem Team weiter so.
André Nakonz: Es macht mir Spaß, euch auch und ich freue mich auf unser nächstes Teamfrühstück.
Britta Weschke: Sehr schön. Also insofern hat es dir Spaß gemacht, ich hoffe.
André Nakonz: Es hat mir Spaß gemacht, vielen Dank.
Britta Weschke: Ja, ich danke, genau. Und dann sagen wir, Klappe zu, bis zum nächsten Mal.
Britta Weschke: Musik
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