#21 Nakonz will's wissen ... mit Paul Melcher
Shownotes
Im Podcast sprechen sie über den Werdegang von Paul Melcher, der 2015 zum OSV kam, und über seine Promotion zur Frage, warum das Geschäftsmodell regionaler Sparkassen und Volksbanken volkswirtschaftlich Sinn ergibt. Paul Melcher erklärt, was sich hinter der Gesamtbanksteuerung verbirgt.
Außerdem geht es um die neue Kooperation Banksteuerung von 5 Regionalverbänden, die am 1. Oktober gestartet ist. Paul Melcher berichtet zudem von der Strategieanalyse und davon, wie die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen über die Jahre gewachsen ist. Sein Wunsch für die Zukunft: den OSV und das Beratungshaus gemeinsam im Team weiterzuentwickeln.
Und natürlich fehlen auch persönliche Anekdoten nicht: Paul Melcher erzählt, wie er neben dem Beruf promovierte und warum er in seiner Heimat in der Nähe von Magdeburg bleiben möchte.
Transkript anzeigen
00:00:03:
00:00:14: Liebe Kolleginnen und Kollegen, es ist mal wieder so weit.
00:00:17: Im einundzwanzigster Podcast NACONS wirds wissen.
00:00:20: Angekündigt wurde Paul Mecher heute auch mein Gast.
00:00:25: dann herzlich willkommen lieber Paul!
00:00:27: Hallo André ich grüß dich.
00:00:28: du gehörst auch zu den Kolleginnen Kollegen die man eigentlich im OSV kennt seit diesem Jahr in einer neuen Rolle nämlich stellvertretender Leiter der Abteilung Steuerung ansonsten Leiterteam Gesamtbanksteuerung.
00:00:40: Und was sich hinter den Begrifflichkeiten alles verbirgt, das werden wir gleich in den nächsten Minuten hier bei uns im Podcast hören.
00:00:46: Aber sag ein bisschen was gern zu dir?
00:00:49: Es ist deinem Bühne!
00:00:51: Ja also du hast ja schon gesagt stellvertretender Abteilungszeiter Steuerung sozusagen der aktuelle Stand.
00:00:56: Ich bin natürlich schon eine ganze Weile beim OSV.
00:00:59: Wir kennen uns auch schon wirklich lange.
00:01:01: ich weiß Du warst selbst die ersten Tage Bei meinem Onboarding mit dabei gewesen.
00:01:05: Zwei Tausend Fünften bin ich zum OSV gekommen Damals du als Teamleiter in der Abteilungssteuerung, das war für mich sozusagen der Einstieg des Berufsnehmens gewesen.
00:01:15: und zuvor ich hatte natürlich eine Bankausbildung nicht bei der Sparkasse sondern bei der Volksbank.
00:01:21: Das war mein Berufseinstieg könnte man dann auch mit sagen später noch mal VWL studiert also der Bank abgekehrt auch ganz bewusst und wollte eigentlich nie wieder in die Bank zurück.
00:01:31: Du hast den Schwerpunkt VWL gewählt.
00:01:33: Ich habe nur einen Teil daraus bei mir im Studien gehabt, dein Schwerpunkt dann auch in einer Promotion?
00:01:39: Das war dann auch ein volkswirtschaftlicher Schwerpunkten?
00:01:42: Ganz genau also.
00:01:43: ich hab am Lehrstuhl für Kreditwirtschaft dann auch promoviert und dort auch Masterarbeit geschrieben und tatsächlich direkt über Regionalbanken auf meine Promotionsarbeit geschrieben.
00:01:53: Also darüber warum gibt es überhaupt Regionalbanken in Deutschland?
00:01:57: oder warum macht das Geschäftsmodell überhaupt erst Sinn?
00:01:59: Das ist ja nicht trivial.
00:02:01: Normalerweise könnte man denken, die Großbanken wie Deutsche Bank und Co sind eigentlich viel effizienter weil sie skalieren können.
00:02:08: aber tatsächlich gibt es gute Gründe warum es Sparkassen oder Volksbanken gibt Und das ist natürlich die Nähe zum Kunden.
00:02:14: letzten Endes kann man sagen Also die Information durch die Nähen zum Kunden dass es das was Sparkassen und Volksbank einen Vorteil bringt der sich dann letztendlich auch in den Geschäften nieder schlägt.
00:02:26: Das heißt du hast es richtig sozusagen auch empirisch nachgewiesen, dass wir als Kleinbanken im Vergleich natürlich zu den großen aber im Regionalbanken diesen Vorteil besitzen und damit für die Volkswirtschaft auch einen Vorteil erbringen.
00:02:40: Genau nicht empirisch sondern modell theoretisch?
00:02:44: Und mit der Annahme, mit der Prämisse das im Prinzip die Nähe zum Kunden, der Sparkasse ein Informationsvorteil gibt.
00:02:52: Den sie sozusagen in der Kreditgewährung, in Renditeform auch umsetzen kann aber überhaupt Kunden, die eigentlich durch standardisierte Ratingsysteme und so sonst kein Kredit bekommen würden aufgrund der besseren Information der Sparkase vor Ort vielleicht doch einen Kredit bekommt und damit natürlich auch in volkswirtschaftlich Nutzen generieren.
00:03:10: Und das ist sozusagen die Grundthese
00:03:13: Wer war dein Professor?
00:03:14: Dein Dr.
00:03:15: Vater?
00:03:16: Prof.
00:03:16: Giescher,
00:03:17: auch
00:03:18: gut bekannt in den Kreisen weil er in Magdeburg das Forschungszentrum für Sparkassen geleitet hat und ich glaube immer noch ein Stück weit tätig ist, auch wenn er mittlerweile imitiert ist.
00:03:26: Ich glaube für uns gehört ja auch so ein bisschen Klappern zum Handwerk.
00:03:32: Wenn man so auf die europäische Bankenlandschaft schaut dann ist Sparkasse- und Volksbank wie wir sie in Deutschland haben eigentlich Modelle die gar nicht mehr so gefahren werden.
00:03:43: Und wenn wir jetzt sehen, ein paar Fusionen die auch anstehen, wo die Unicredit und die Commerzbank usw.
00:03:49: sind ja dann große Institute.
00:03:52: Deswegen ist es glaube ich extrem wichtig dass wir dieses Thema und dazu zählt hier auch die Doktorarbeit das Thema Lobbying auch mit verfolgen und dann eben sagen Ja tu gutes und sprich darüber Meine bei dir haben ja keine Studie bezahlt und es war auch kein Einstellungskriterium, aber wir haben erst mal das Ergebnis da.
00:04:09: Und das freut mich sehr!
00:04:11: Das war tatsächlich alles Zufall gewesen.
00:04:13: also ich bin zum OSV gekommen ohne dass es sozusagen die Verknüpfung zu den Lehrstühlen gab.
00:04:18: Also ich war am Lehrstuhl, aber die Bewerbung beim OSV war rein Initiativ gewesen auf die ausgeschriebene Stelle und das war dann wirklich ein glücklicher Zufalls.
00:04:25: Dass das am Ende auch so gemetscht hat sage ich mal, dass meine Interessen sozusagen im Berufsfeld jetzt auch irgendwo leben und umsetzen kann
00:04:34: Muss aber auch sagen, das war ja für dich ein angesprochenes Jahr.
00:04:38: Und die Folgejahre ist nichts Einfaches.
00:04:41: Also du musstest ja Beruf und Familie in Einklang bringen und dann dieses Hobby der Promotion ja auch noch unter.
00:04:49: Das waren schon Jahre wo ich sage, naja Freizeit ist da gering geschrieben worden?
00:04:55: Das war heftig gewesen!
00:04:57: Es war wirklich die Zeit im Jahr Zwei-Tausend-Fünfzehn bis Viertausend-Siebzehn, als ich die Doktorarbeit geschrieben habe.
00:05:03: Das war eine Zeit, in der wir vollkommen im Präsenz waren im Büro in Berlin.
00:05:07: Also es hieß jeden Tag nach Berlin pendeln was für mich eine Strecke zwei Stunden Fahrzeit bedeutet hat sodass da wirklich nicht viel zeit blieb außer Wochenende und Urlaub die halt wirklich intensiv in diese Arbeit investiert wurden um was sich aber familiär damals auch noch gut abbilden ließen.
00:05:23: Aber du hast jetzt schon wirklich auch einen gute stichwort gegeben und damit sind wir beim Beim beim nächsten thema eigentlich bei kurz und knackig mit Blick auf dein familiäres Umfeld.
00:05:37: Du bist eher der ländliche Typ?
00:05:39: Also du pendelst noch, wenn du pendeln musst oder wohnst du erst statt nach?
00:05:46: Für die Berliner bin ich eher der Ländliche Typ.
00:05:49: Gut Großstadt und im Vergleich ja...
00:05:51: Ich komme aus einer kleinen Stadt und bin in dem Glauben aufgewachsen, städtisch aufzuwachsen.
00:05:56: aber der Berliner schmunzelt halt da drüber mit einer Stadt von twenty-fünfzigtausend Einwohnern.
00:06:00: das ist für Berliner Erdorf.
00:06:03: Ich finde es genau richtig.
00:06:04: Es ist so eine Mischung aus gewisser Anonymität, die man dort auch schon hat.
00:06:08: Das ist nicht wie ein Dorf bei uns mit zwei oder einen tausend Einwohnern aber auch nicht so Großstadt wie Berlin wo sage ich mal was hat deutlich bunter und deutlich breiter und sehr groß ist auf die Wege innerhalb der Stadt?
00:06:22: Ich hatte tatsächlich ein Jahr in Berlin mal gewohnt weil ich dort auch studiert hatte ein Jahr ... und brauchte auch in Berlin eine Stunde zur Universität, wo ich gesagt habe, das bringt mir eigentlich nichts.
00:06:32: Dann kann ich auch von außen ran fahren!
00:06:34: Das ist kein Vorteil.
00:06:37: Und deswegen finde ich eigentlich das Umfeld was ich hab also in der Nähe von Magdeburg sehr angenehm... ...ist meine Heimat und ich habe auch gesagt, ich möchte da auch eigentlich bleiben.
00:06:46: Der Arbeitgeber oder die Arbeit ermöglicht das?
00:06:48: Ist im Geschäftsgebiet.
00:06:50: Wir sind sowieso viel in den Bundesländern unterwegs unseres Geschäftsgebiets.
00:06:53: Von daher ist es eigentlich egal ob ich in Berlin oder in Magdeburg wohne Das spielt keine Rolle, finde ich auch gut.
00:06:59: Das ist wirklich viel Flexibilität und ermöglicht mir in einem Gebiet zu wohnen wo es sonst solche Arbeit gebe und solche Arbeit nicht
00:07:06: so geht.
00:07:07: Ja und das passt ja auch!
00:07:09: Ihr trefft euch immer Dienstags?
00:07:11: Dienstag ist Potsdam sozusagen angesagt.
00:07:15: Wir hatten über deine Teambezeichnung Gesamtbanksteuerung zum Aufgerufen und so in einfachen Sätzen ohne, sage ich mal die großen theoretischen Rahmen dort mit abzustecken.
00:07:30: Aber was steckt dahinter?
00:07:32: Was macht ihr?
00:07:32: Worum kümmert ihr euch in den Sparkassen?
00:07:34: und worum ist es vielleicht auch so wichtig?
00:07:37: Ja, also Gesamtbanksteuerung an sich ist wie der Name schon sagt die Bank wird aus gesamtheitlicher Perspektive gesteuert.
00:07:43: Also man fokussiert sich nicht nur auf ein Thema wie Ertrag oder Risiko oder Liquidität sondern versucht eigentlich alles gemeinsam zu betrachten.
00:07:51: Natürlich haben wir im Team selber auch Spezialisierungen.
00:07:54: Wir haben aber auch zum Beispiel den Bereich Meldewesen darin Betrachten Aber auch Kalkulationsaspekte.
00:07:58: Aber grundsätzlich ist es schon so dass wir versuchen Auch das Themen fällt weiter auszubauen, weil es in der Sparkassenfinanzgruppe tatsächlich eher stiefmittelig behandelt wird diese gesamtheitliche Perspektive reinzubekommen.
00:08:11: Auch das was wir im Zuge der Strategieanalyse zum Beispiel entwickelt haben dass wir davon weggegangen sind nur Kosten oder nur Erträge oder Vertrieb zu betrachten sondern wirklich eine ganzheitliche Perspective aufzubauen.
00:08:21: Das ist eigentlich so ein bisschen das Kernstück unseres Teams Was natürlich durch einzelne Facetten widerspiegelt wird.
00:08:27: also keine Person beinhaltet im Prinzip diese gesammtheitliche Perspektive, sondern verschiedene Perspektiven werden zusammengeführt und zusammengefasst.
00:08:35: Liquidität, Ertrag, Risiko.
00:08:38: und ganzheitlich betrachtet?
00:08:39: Ja ich erkenne mit Blick sage ich mal von außen.
00:08:43: wenn ich im Austausch mit BAFIN und Bundesbank bin im Zusammenhang auch mit der Vorstandsqualifikation dann ist das ein Themenfeld was mehr und mehr jetzt auch in den letzten Jahren aber auch für die Zukunft von deren Seite nachgefragt wird.
00:09:00: Also weiß mir mal nach, dass derjenige auch ein Praxisbezug hat, das er das gemacht hat und sich im Risikokontrollen etc.
00:09:09: auskennt weil man nämlich eins möchte, die Bank von A bis Z oder die Sparkase von A-B-Z kennenlernen.
00:09:16: Da kommt es jetzt eben auch vor, dass wir tatsächlich nochmal ehrenrunden kleine Runden in einer Vorstandskwalifikation drehen müssen, weil man ihm nicht den Nachweis bringen kann.
00:09:26: Deswegen ist es wichtig, dass wir im OSV auch eine etwas breitere Schulter haben die dieses Themenfeld mit unterstützt.
00:09:33: Und absolut genau wie du sagst, BAFEN und Bundesbank spielen bei uns halt auch eine große Rolle weil sie sind quasi ein Stück weit der Gegenspieler zu dem was wir natürlicherweise machen hören.
00:09:42: also werden wir uns natürlicherweise optimieren.
00:09:44: aus den einzelnen Aspekten sind es ja die Regulatoren, die uns im Prinzip daran begrenzen.
00:09:49: Und genau das ist ein Großteil unserer täglichen Arbeit, dass wir zum einen unsere Sparkassen und Institute darauf vorbereiten sich gut aufzustellen im Rahmen dieser regulatorischen Rahmenbedingungen, in die halt eingehalten werden müssen, die aber gleichzeitig die Geschäftsaktivität natürlich eingrenzen.
00:10:05: Also die Geschäfte, die man vielleicht frei heraus machen würde, gehen nicht.
00:10:08: Wenn im Prinzip die Regulatorik das nicht erlaubt und deswegen haben wir sowohl in den Aspekten, wie ich genannt hatte aus Ertragsperspektive, aus Liquidität oder auch aus zum Beispiel Einkapital sich viele, viele Vorschriften, die das einengeln.
00:10:20: Und dass ist ein Großteil unserer Arbeit, das irgendwo alles unter einen Hut zu bekommen.
00:10:25: Wir haben dieses Thema leicht gestreift im Rahmen unserer Landesbeirat- und Landeskonferenzen, indem wir nämlich auf das Thema Einkapitel geschaut haben.
00:10:35: Wir haben eines gesagt, das war wichtig gegenüber den kommunalen Trägern.
00:10:39: Die Sparkasse kann eigentlich nur wachsen wenn sie ein Kapital aufbaut ist nicht sozusagen wie in anderen Unternehmer ich gehe mal wohin und hol mir einen Kredit sondern ich brauche ein Kapitel, ich brauch die Basis Und das ist wieder wichtig kredizvergeben volkswirtschaftlicher Aspekt Wie investiere ich in der Region?
00:11:00: Und das geht eben nur, wenn die Basis da ist.
00:11:03: Das heißt Ausschüttungen.
00:11:05: gibt es auch eine Diskussion, die wir mit unseren Trägern haben.
00:11:09: Die sagen schüttet doch mal ein bisschen mehr aus!
00:11:11: Das wäre kontraproduktiv weil das nimmt sozusagen ein bisschen also nicht nur Liquidität am Ende weg sondern das schwächt eigentlich die Region.
00:11:22: und deswegen wollen wir da sehr klar gegenüber unseren Träger und haben gesagt nein alles muss gemacht werden um dass ein Kapital zu stärken.
00:11:30: Das ist auch wieder ein wichtiger Punkt, den wir bei dem Verwaltungsreden oftmals mitgeben.
00:11:34: Wir sind ja als Erpellungsteuerungen im Jahr so im Schnitt bei zwanzig Verwaldungsrede Schulen diese auch in diesen Perspektiven gerade regulatorische Rahmenbedingungen oder was muss beachtet werden und da thematisieren wir dieses Thema relativ stark dass wir transparent machen.
00:11:48: das die Kapital ist das A und O damit die Sparkasse überhaupt arbeiten kann wo man eigentlich nicht genug Kapital haben.
00:11:55: weil Je mehr Kapital, desto mehr Spielraum habe ich in meiner Geschäftsaktivität und auch für die Kommunen oder Gemeinden ist es einfach auch lukrativer das Geld in der Sparkasse zu haben.
00:12:05: Denn die Sparkasse kann im Rahmen ihres öffentlichen Auftrages durch Sponsoring, durch Spenden die Gesellschaft viel besser oder sehr gut fördernd unterstützen als es die Kommune kann mit ihren Haushaltslöchern, die sich in Pflichtaufgaben untergeben fühlt und weniger in freiwillige Aufgabeninteresse investieren können.
00:12:24: Wir haben jetzt schon viel über Barfin, über Bundesbank gesprochen.
00:12:27: Ein ganz großes Themengebiet was unsere Zuhörer sicherlich auch ein Stück weit interessiert ist wenn den Gesamtbanksteuerung ich nehme auch mal das Thema Risikomanagement etc.
00:12:37: mit dazu und wir sprechen dann von der Banksteuerungen auch so wichtig ist da müssten wir doch auch Personal weiter investieren in das Thema.
00:12:45: wie selbst gehen natürlich mit unseren Sparkassen einen anderen Schritt weil wir investieren durchaus Aber weil wir eine Kooperation mit den Bayern, mit den Saarländern, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz eingehen.
00:12:57: Kannst du dazu noch was sagen?
00:13:00: Wie ist auch sozusagen die Stimmung vielleicht ein bisschen auch im Team Zusammenarbeit?
00:13:05: Also der Stand ist so dass diese Kooperationen, die Du angesprochen hast deshalb erstens hinten direkt auch starten wird in der Zusammenarbeit.
00:13:12: Ich glaube es ist ein genereller Trend in der Sparkassenfinanzgruppe aber auch generell sich zu... ich finde es an konsolidieren, aber auch zu überlegen wie kann man effizienter auftreten und Lösungen zu finden.
00:13:23: Wie können wir unsere Sparkassen also auch wir uns selbst entbürokratisieren?
00:13:26: Also zu gucken wo kann man Zöpfe abschneiden und eine Lösung darauf oder eine Antwort ist zum Beispiel dass die Regionalverbände sich einfach enger abstimmen, doppeltätigkeiten vermeiden und mit einer Stimme sprechen.
00:13:37: Wir müssen ja nur zu den Volksbanken rüber schauen da funktioniert z.B.
00:13:40: auch ganz ohne Regionalverbänder.
00:13:42: also muss man ja auch schauen das wir uns als Sparkassenfinanzgruppe die Regionalverbanden vorhalten aufstellen.
00:13:48: Und ich glaube, das ist der Versuch in der Ansatz, der jetzt bei uns in dieser Fünfergruppe startet zum ersten Zehnten, das mal zu pilotieren und auszuprobieren wie es funktioniert.
00:13:58: Das ist auf jeden Fall ein signifikanter Schritt und eine signifikante Veränderung, bei der abzuwarten bleibt wie das auch am Ende wirkt.
00:14:07: Das kann keiner vorher sagen.
00:14:09: In der Theorie gibt es auf jeden Fall viele Vorteile die absolut wünschenswert sind und man muss jetzt
00:14:13: gucken
00:14:14: wie lässt sich das in der Praxis wirklich operationalisieren?
00:14:17: Du hast schon natürlich wenn mehr Player am Tisch sind dann ist das wie ein Lego-Prinzip du musst dich abstimmen ja du hast damit natürlich sage ich mal Rüstkosten, Abstimmkosten.
00:14:30: Was denken da unsere Sparkassen?
00:14:32: Wie kommt es bei denen an, ist das hilfreich?
00:14:34: oder sagt man ganz ehrlich ich habe keinen Ansprechpartner mehr.
00:14:38: Kein Zugang mehr.
00:14:39: Da ruft mich ein Bayer an und der kann mir Warnick sagen dass werden wir sehen weil das wird dann sicherlich auch durch eine Kundenbefragung die ja standardisiert bei den Bayern in diesem Themenfeld gemacht wird.
00:14:48: Auch unser Augen bisschen öffnen.
00:14:50: Wichtig ist glaube ich noch zu sagen auch für uns oder für unser Haus bedeutet das dass wir Tätigkeiten dort produzieren oder aufnehmen, die wirklich standardisierbar sind.
00:15:00: Fürst-Level-Support wohl hat unsere Grundtätigkeiten das Beratungshaus aber als solches was du ansprichst also die Vorortberatung.
00:15:07: Die soll davon natürlich ungerührt bleiben und wir wollen natürlich weiterhin den Weg des Beratunghauses gehen beratungsangebote den Sparkassen anbieten und da wird zu gucken sein wie schafft man diesen Sparkarten?
00:15:17: Also ist beides irgendwie gut abbildbar.
00:15:20: Das ist wirklich ein sehr wichtiger Punkt, weil das was wir hier aufgebaut haben in den letzten Jahren.
00:15:29: Das ist sage ich mal in der regionalen Verbandslandschaft einzigartig auch für die Zuhörer.
00:15:34: zum Thema Strategieanalyse Wie läuft das ab?
00:15:39: Ihr seid jetzt durch
00:15:40: Wir sind dies ja wieder durch und haben alle dreiundvierzig Sparkassen um unseres Verbandesgebietes wieder angefahren.
00:15:46: das ist glaube ich eine Erfolgsstorien.
00:15:48: also Ich habe es von der ersten Stunde an miterlebt und mitgestalten dürfen.
00:15:54: Wir haben im Jahr zweitausendfünften selbst in der Abteilungssteuer noch den Strategiekompass gehabt, wo wir wirklich aus Kostenperspektive gekommen sind.
00:16:01: Und dann uns glaube ich zwei tausendsechzehn, zweitausendsiebzehn mit der Marktabteilung verheiratet haben mit der Vertriebsanalyse, sodass wir ein gemeinsames Produkt hatten.
00:16:09: Das war Anfangs hat das hier unter natürlich geruckelt.
00:16:12: also wer die Zeit auch nachkennt Mitte der Zweitausendszena... Stichwort Silo denken, da war die Kommunikation noch nicht so wie sie heute ist.
00:16:20: Wir sind doch wirklich froh, wie sich das alles entwickelt hat und mit den Kollegen aus der Marktabteilung ist das von Anfang an muss ich eigentlich auch gerade sagen auf Arbeitsebene immer ein super Thema gewesen wo wir doll zusammengewachsen sind was Spaß gemacht hat Was bei den Sparkassen super ankommt und was genau.
00:16:35: wie du sagst, wir wollen zum Beispiel dies ja auch in Thüringen.
00:16:38: In zwei Sparkassen und die Staunenheit, das wir als OSV anbieten.
00:16:41: Und da bekommt man erstmal selber mit, wie gut es ist, was wir teilweise im Portfolio haben.
00:16:45: Also das ist nicht selbstverständlich, das sind teilweise wirklich Sachen wo andere Verbandsgebiete uns darum beneiden ob in Thüringingen oder in Bayern.
00:16:52: Da haben wir auf viele viele andere Themen gerade wenn wir wirklich nahe an den Sparkassendran sind in den Sparkaszen, in der Beratung – das leben andere Verbände weniger!
00:17:01: So habe ich auch den Verband mit dir noch kennengelernt.
00:17:04: Da wurde viel über Gremien dominiert oder das Gremian war das A und O gewesen, Rundschreiben, Standardgeschäftticketbearbeitung... Das ist heute auch noch alles da.
00:17:15: aber wir haben darüber hinaus die Beratungsangebote in den Sparkassen wie, sage ich mal Top-Beratungsfirmen nur viel günstiger und das glaube ich für die Sparkassen ein großer großer Mehrwert und dafür sind sie uns dort dankbar.
00:17:25: Ich schaue gerade lieber Paul auf die Uhr und die Zeitrend.
00:17:29: Wir sind also eigentlich inhaltlich nicht am Ende müssen wir an anderer Stelle natürlich wiederholen und vertagen.
00:17:36: Aber willst du unseren Zuhörern noch was mitgeben?
00:17:39: Was die auf der Seele brennt, was dir wichtig ist?
00:17:42: Wir brennen jetzt nichts auf der Sele aber mitgegen kann man den Zuhören nur dass eigentlich so wie wir es im OSV auch
00:17:49: aktuell
00:17:49: haben sowie das Leben, dass das eine gute Sache ist, wie wir uns auch entwickelt haben in den letzten Jahren.
00:17:54: vielleicht das Thema nochmal aufnehmen oder gerade Thema Strategieanlöse, weil nur ein Beispiel gewesen.
00:17:59: Die Kultur die wir auch in den letzten Jahren entwickelt haben, dass das mal Spaß damit zu machen und mitzuwirken und es zu sehen.
00:18:04: Und da freue ich mich einfach mit den Kollegen auf weiterhin diesen Weg zu gehen, den OSV weiterzuentwickeln, das Beratungshaus weiterzuendwickeln und somit uns zukunftsfähig aufzustellen und das mit allen Kolleginnen zusammen im Team in der Abteilung
00:18:17: im OSV.
00:18:17: Ja also Offenheit, Hemdsamlichkeit, Blick nach vorne und nicht nach hinten – genau!
00:18:22: Das sind so die Stichworte.
00:18:24: Sehr gut.
00:18:24: Kann ich nur unterstützen?
00:18:26: Mir hat sehr viel Spaß gemacht!
00:18:27: Ja auch!
00:18:29: Wir haben noch ein Thema, ich kündige unseren nächsten Gast an, habe diesmal keinen Glücksrad dabei aber ich würde gerne den Blick tatsächlich auf unsere Töchter mal ein Stück ausweiten.
00:18:42: das heißt wir haben die LBS mit Patrick Kowatski bzw.
00:18:46: unser Kongresshotel mit Thomas Zabel.
00:18:49: einer der beiden wird hier im Studio mein nächster Gast sein.
00:18:51: Vielen Dank dass du meinen Gast warst und teuter-teu viel Erfolg für die weiteren Herausforderungen, die vor uns liegen.
00:18:59: Danke André!
00:18:59: Bis bald Tschüss.
Neuer Kommentar